Accredia-Bestimmungen zur Neuausstellung von Prüfberichten

Seit Mai 2015 dürfen akkreditierte Prüflabore keine Prüfberichte erneut ausstellen, indem sie die Angaben zu Produktname, Kundenname, Chargennummer auf Kundenwunsch und unter ausdrücklicher Bezugnahme auf den zuvor ausgestellten Prüfbericht ändern.

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Darum geht es bei Accredia, der italienischen Akkreditierungsstelle Resolution 2014 (33)31RE in Bezug auf Anforderung 5.10.9 der Norm ISO/IEC 17025 „Änderungen an Prüfberichten und Kalibrierscheinen“ genehmigt durch die 33. EA-Generalversammlung vom 27.-28. Mai 2014.
Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, fehlerhafte Praktiken zu bekämpfen, die einige Hersteller aus rein wirtschaftlichen Gründen anwenden.

Durch die Nutzung der Methoden der Neuausstellung von Testberichten nach Änderungen des Produktnamens haben einige Betreiber Produkte auf den Markt gebracht, die nicht dem getesteten Modell entsprechen und über kein eigenes Modell verfügen EU-Konformitätserklärung.
Im Falle einer Neuausstellung sahen die bisherigen Bestimmungen nämlich vor, dass das neue Dokument einen anderen Code tragen musste, um vom ursprünglichen Prüfbericht unterscheidbar zu sein.
Auf diese Weise könnte ein Hersteller, der illegal handeln möchte, zwei unterschiedliche Testberichte (zum Preis von einem) für zwei verschiedene Produkte haben, aber ein einziges Produkt einer Prüfung unterziehen.

Ein Hilfsmittel dieser Art wurde mehrfach bei auftragsgefertigten elektronischen Geräten eingesetzt, bei denen Änderungen nach spezifischen Wünschen des Kunden vorgenommen werden mussten.

Unter Einhaltung der Prüfverfahren überprüft das Prüflabor, ob das Produktionsmuster gemäß den relevanten Normen hergestellt wurde Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit Und Nutzung des Spektrums.
Sobald der Prüfbericht erstellt wurde, der sich ausschließlich auf das Produkt dieser Marke und dieses Modells bezieht, liegt es in der Verantwortung des Herstellers sicherzustellen, dass alle hergestellten Teile dem im beschriebenen Modell entsprechen EU-Konformitätserklärung.

Im Gegenteil können nachträgliche Änderungen während der Produktionsphase, wie der Austausch einer Komponente oder die Hinzufügung einer Funktionalität, die Konformität des Produkts mit den geltenden Normen beeinträchtigen. Ohne die Fälle zu vergessen, in denen auf völlig rechtswidrige Weise und mit offensichtlicher betrügerischer Absicht Eingriffe in Produkte vorgenommen werden, um die Schutzkomponenten für die elektromagnetische Verträglichkeit oder Sicherheit zu entfernen.

Unabhängig davon, ob es sich um geringfügige oder groß angelegte Änderungen handelt, ist die Umgehung von Tests durch die Ausnutzung der Möglichkeit, Testberichte erneut auszustellen, eine rechtswidrige Praxis, die den Endbenutzer in unverantwortlicher Weise Risiken für seine Gesundheit und Sicherheit aussetzt.

Die Kontaktaufnahme mit dem Labor Ihres Vertrauens zur Erlangung der CE-Kennzeichnung für das modifizierte Produkt erfordert möglicherweise eine begrenzte Anzahl von Tests und daher begrenzten Zeit- und Kostenaufwand

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Um weitere Informationen zu diesem Thema anzufordern, schreiben Sie an info@sicomtesting.com
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